liebe Kundinnen und kunden, hier sind nur einige Beispiele mit dem einverständnis der patientenbesitzer aufgeführt. gerne nehme ich auch Ihre und Eure Geschichte auf.


Die Stute kam am 17. August mit einer Verletzung von der Weide. Die Haut war vom Muskel abgelöst und ein Hautlappen hing zur Seite, die Wunde war ca. 5cm lang und ca. 3cm breit. Sie wurde mit Wasser ausgespült und am 18. August das erste Mal geegelt. Nach einer Woche haben wir noch einmal nachgeegelt weil noch eine winzige offene Stelle (1x1cm) zu sehen war. Die Wunde ist innerhalb nicht ganz einer Woche ohne Komplikationen oder Infektion sehr gut verheilt. Vielen Dank an die Besitzerin für ihr Vertrauen.

Gismo und Bibi

Gismo, ein EKH-Kater lebte schon seit über einem Jahr in seinem neuen Zu Hause, er war mit vier Jahren zu uns gekommen, weil er sich mit seinem früheren Herrchen nicht verstand und sich zum Schluss nur noch versteckt hat wenn Herrchen auch zu Hause war. Nun sollte eine zweite Katze aus dem Tierheim dazu kommen. Zunächst einmal mussten die Gegebenheiten bedacht werden: es war nicht bekannt, ob und wie Gismo mit anderen Katzen verträglich war. Zudem war er eher ein unsicherer Typ der lange Zeit braucht um Vertrauen zu fassen. Freigang war nicht möglich aber es standen zwei ausbruchssichere Balkone zur Verfügung. Diese Rahmenbedingungen mussten bedacht werden. Es wurde also nach einer Katze gesucht, die mit anderen gut verträglich war, ohne Freigang zufrieden sein würde und die schon etwas älter war damit ein verspieltes Jungtier Gismo nicht zu sehr nerven würde. Die Wahl fiel auf die achtjährige Bibi (Sabrina), die sich schnell eingelebt hat, nachdem sie sich einige Tage versteckt hatte und auch uns gegenüber noch sehr zurückhaltend war. Auch die Annäherung beider Katzen ließ auf sich warten. Schließlich haben wir Pheromone eingesetzt, um beiden Katzen Ein- / Umgewöhnung zu erleichtern. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Beide Katzen wurden merklich entspannter mit der neuen Situation, teilen zwar noch nicht die Körbchen aber immerhin das Sofa mit 30cm. Sicherheitsabstand und Bibi wurde merklich zutraulicher uns gegenüber. Inzwischen kommt sie sofort zu uns aufs Sofa wenn wir uns dort hinsetzen und versucht idealerweise auf einem zu liegen.


ferinya

Ferinya ist meine inzwischen siebenjährige Westfalen-Stute. Sie ist mit fünf Jahren als eingeritten zu mir gekommen, es zeigte sich aber bald, dass sie noch nicht viel gelernt hatte. Nachdem das erste Jahr bedingt durch Erkrankungen, die uns immer wieder zu Trainingspausen zwangen, recht wenig Fortschritte brachte zeigte die Stute sich zunehmend dominanter und widersetzlicher. Stärker an der Hand als unter dem Sattel. Trotzdem beschloss ich, der Sache nicht nur organisch auf den Grund zu gehen, sondern auch die Ausbildung auf ein sicheres Fundament zu stellen und noch einmal von vorne mit Bodenarbeit anzufangen und unsere Beziehung und vor allem meinen Status zu festigen. Nachdem abgeklärt war, dass die Stute keine körperlichen Beeinträchtigungen hatte sondern einfach ein nervöser, dominanter Typ war, der sich sehr schwer damit tut, sich Fallen zu lassen, Verantwortung aus der Hand zu geben und zu entspannen beschloss ich, das Bodenarbeitstraining mit einer Bachblüten-Therapie zu unterstützen. Ich habe eine Mischung aus sieben Blüten hergestellt, die auf Ferinyas Charakter und die Dominanzprobleme zugeschnitten ist. Die Therapie schlägt sehr gut an. Natürlich wird aus Ferinya nicht über nacht ein tiefenentspanntes Verlasspferd, sie zeigt sich aber im Training deutlich aufgeschlossener, ruhiger und bemüht sich um Mitarbeit. Sie lässt sich immer noch leicht ablenken, rastet aber nicht mehr aus, wenn ich die Aufmerksamkeit wieder auf mich lenke und versucht dann auch konzentriert weiter zu arbeiten auch wenn es ihr schwer fällt.


Keano

 

Keano ist ein siebenjähriges niederländisches Kaltblut und seit drei Monaten bei seinen neuen Besitzern. Nun hat er sich ein Hufgeschwür zugezogen, das vom Tierarzt nach dem Aufweichen des Hufes eröffnet wurde. Ich habe den Abfluss des Eiters homöopathisch unterstützt und den Besitzern das Anlegen eines Hufverbandes gezeigt, damit Keano wieder mit den anderen Pferden nach draußen kann ohne dass die Wunde wieder verunreinigt wird.