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anweiden

Woanders ist das Gras immer grüner - anweiden.
Obwohl Frühlingsanfang ist, obwohl die Sonne so schön ist und obwohl das Ponytier soooo gerne Gras möchte: es ist zu früh.
Idealerweise sollte ab dem 1. Mai angeweidet werden (natürlich hat man das im Pensionsstall zumeist nicht selbst in der Hand aber dann gilt so spät wie möglich). Idealerweise haben die Pferde vorher schon Heu und Stroh gefuttert und gehen nicht mit leerem Magen zum angrasen. Besonders ratsam ist es, in den Abendstunden angrasen zu gehen. Begonnen werden sollte mit 15 Minuten, jeweils am vierten Tag kann die Zeit dann um 15 Minuten gesteigert werden. Ab einer Anweidezeit von 2 Stunden kann um 30 Min. gesteigert werden und ab vier Stunden um jeweils eine Stunde.

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Zecken

Zecken sind Spinnentiere und gehören der Untergruppe der Milben an. Somit sind sie Ektoparasiten. Obwohl sie zumeist nur wenige Milimeter groß sind kann man das gut an ihren acht Beinen erkennen. Da sie so winzig sind saugen sie auch nicht genügend Blut, um unseren Haustieren aus diesem Grund gefährlich werden zu können.

Was die Zecke für uns und unsere Haustiere gefährlich macht sind die Krankheitserreger (hier in (Süd-)    Deutschland, v.a. FSME/Borrelliose ...), 

die sie überträgt. Zecken gibt es auf der ganzen Welt und sie übertragen die verschiedensten Erkrankungen, von denen nicht alle gleich gefährlich sind. Sie lieben Feuchtigkeit und Wärme - somit ist der Frühsommer Zeckenzeit -  und sind auch bei diesen Voraussetzungen besonders aktiv. Am liebsten im hohen Gras, Unterholz oder Büschen. Natürlich gibt es zahlreiche schulmedizinische und naturheilkundliche Möglichkeiten der Prävention.

Es ersetzt aber nichts das tägliche Absuchen unserer Haustiere oder auch von uns selbst, besonders, wenn man in entsprechendem Terrain unterwegs war. Hierbei ist Zeit ein wichtiger Faktor: Zecken sollten so früh wie möglich gezogen werden wenn sie sich einmal festgebissen haben, da nicht alle Krankheitserreger direkt beim Biss sondern teilweise erst nach bis zu 12 Stunden übertragen werden. Wichtig ist, dass der Kopf der Zecke mit entfernt wird und unter gar keinen Umständen darf versucht werden, die Zecke zu ersticken (Öl, Kleber etc.). In diesem Fall würde sie sich noch tiefer in die Haut graben, unter Stress geraten und sich in die Wunde übergeben. In diesem Fall würden die Krankheitserreger auf jeden Fall in den Organismus geraten.

Weitere Infos finde ich hier gut zusammen gestellt.